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Intervallheizung oder Dauerheizung?


Müssen die Heizkörper nicht zwingend
unter den Fenstern angeordnet werden.
Sie können sich an einer beliebigen,
freien Stelle befinden
Normen und Richtlinien, die im Bauwesen im Zusammenhang mit der Energieeinsparung gelten, rücken das moderne Bauwesen zur passiven Bauweise näher. Auf diese Weise können neue Heizlösungen in Anspruch genommen oder bestehende Lösungen modifiziert werden.
Die Benutzer einer Fußbodenheizung schalten diese im frühen Herbst ein und im späten Frühling wieder ab. Angesichts hoher Wärmeträgheit wird eine Fußbodenheizung niemals dazu verwendet, um z.B. bei kalten Tagen im Sommer zusätzliche Wärme zu erzeugen. Es lohnt sich einfach nicht.Während der Heizperiode heizt die Fußbodenheizung, unabhängig von den äußeren Wetterbedingungen, in der Regel auf einem konstanten Niveau, das je nach Benutzer individuell eingestellt wird.
Ist das wirklich eine bequeme Lösung? Für einige sehr wohl, für andere wiederum nicht mehr.
 
 
 
Die Anforderungen an den Wärmekomfort steigen ständig. Es werden immer weniger Heizkörper gebraucht. Die Wärmeanforderungen jeweiliger Objekte werden immer kleiner. In ihrer Wärmebilanz haben die Wärmeerträge, die aus verschiedenen wärmeerzeugenden Geräten kommen oder durch die Sonneneinstrahlung gewonnen werden einen zunehmenden Anteil. Sie sind sowohl angesichts der Zeiten, in denen sie auftreten als auch angesichts der Menge der Wärme, die sie dabei speichern und vorhersehbar.

Was bringt eine Heizung mit den REGULUS- Heizkörpern?
Eine alternative Heizstrategie.
Wenn man den gesamten Innenraum eines Hasenhauses auf die Temperatur von z.B. 20°C erwärmt und dann zur Arbeit geht und die Heizung für die nächsten 10 Stunden abstellt, dann bedeutet das, dass es in dem Haus kein Element mit einer Temperatur geben wird, die höher als die stabilisierte Innenraumtemperatur (also 20°C) ist.
In einem warmen Haus, das die Wärme und speichern kann, wird in dieser Zeit die Temperatur nicht fallen bzw. der Temperaturabfall wird minimal sein. Auf diese Weise kann man auch in der Nacht, entweder in einem Teil des Hauses (z.B. im Schlafzimmer) oder in allen Innenräumen verfahren.

Bei einer Heizung mit den REGULUS-Heizkörpern, also mit Heizkörpern einem geringen Gesamtgewicht (kleines Gewicht der Heizkörper mit dem Wasser) können, angesichts der sehr kurzen Anlaufzeit der Anlage und ihrer schnellen Abkühlung nach dem abschalten, die geplanten Heizunterbrechungen maximal verlängert und die Heizperioden maximal verkürzt werden.
Wenn man die Heizung abschaltet, schaltet man die Energieersparnis ein.

Nur ein Heizkörpersystem mit einer kleinen Wärmeträgheit führt zu einer Situation, in der die obere, durch den Benutzer festgelegte Temperaturgrenze niemals überschritten wird. Die Heizung mit voller Leistung bzw. die Abschaltung der Heizung erfolgt innerhalb einer relativ kurzen Zeit.
Bei einer Heizung, die auf einem Heizkörper hoher Wärmeträgheit (z.B. Fußbodenheizung) basiert, wird die Luftsolltemperatur oft überschritten. Welche Auswirkungen hat dies auf den Wärmekomfort? Wenn die Solltemperatur, also die Temperatur, die man als angenehm empfindet, nicht überschritten wird, dann geht auch die Energie nicht unnötig verloren. Je kleiner die DT-Differenz zwischen dem Innen- und Außenbereich eines Hauses ist, umso kleiner ist auch der Wärmeverlust. Eine höhere DT-Differenz führt zu höheren Wärmeverlusten. Genau an dieser Stelle liegt die Hauptersparnisquelle bei der Benutzung von Heizkörpern mit einer kleinen Wärmeträgheit.

Doppelte Wirkung. Höherer Wärmekomfort für kleineres Geld
 
Wo sollte man die Heizkörper anbringen?

In einem warmen Haus mit einer geringen Wärmedurchgangszahl der Fenster, müssen die Heizkörper nicht zwingend unter den Fenstern angeordnet werden. Sie können sich an einer beliebigen, freien Stelle befinden. Der Bereich unter den Fenstern kann auch anders genutzt werden, z.B. für eine kleine Orangerie oder für ein Fach für Bücher und Nippes.
Die Heizkörper können dekorative Formen und Farben haben, sehr niedrig und lang oder sehr hoch und schmal sein… Alles ändert sich.
Man sollte sich folgende Frage antworten: Ist es sinnvoll bei minimalen Anforderungen eines Hauses volle Wärme für dieses Haus mit Hilfe eines kaum steuerbaren Heizkörper mit einer riesigen Wärmeträgheit, also mit der Fußbodenheizung, zu liefern?
Wenn man sich für ein Mischsystem entscheidet, dann sollte das ein System sein bei dem der Fußboden temperaturneutral. Der Fußboden sollte nur minimal erwärmt werden und alle Wärmemanöver sollten von anderen Heizkörpern übernommen werden, die viel effizienter als die Fußbodenheizung arbeiten.
Nach dem die Zeit der Faszination für die Fußbodenheizung zu Ende geht, wird man sich wieder auf die Heizkörper besinnen. Es werden nicht mehr in die alten Heizkörper sein, sondern neue Geräte, die mit maximaler Dynamik arbeiten.
Die nächste Zeit wird den Klimakonvektoren gehören…

 
Man sollte perspektivisch denken.
 
Budujemy Dom - ABC Budowania 2013
 
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